Smart factory

Die Vorteile der Digitalisierung wollen viele Unternehmen nutzen und beschäftigen sich mit der Thematik Smart Factories. Nur kann man in der Praxis nicht seinen existierenden Maschinenpark komplett austauschen oder ganze Produktionsstandorte neu bauen. Insofern werden Konzepte benötigt, die bestehende Maschinenlinien step by step in die digitale Wertschöpfungskette überführen.

Smart Factories sind eine Antwort auf die Frage nach immer kürzeren Produktzyklen, wachsendem Kostendruck oder der wachsenden Nachfrage nach individuell gestalteten Produkten. Durch intelligente Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und den Einsatz standardisierter Schnittstellen, kontinuierliche Datenerfassung, Auswertung und Visualisierung sowie Predictive Maintenance Mechanismen besitzen künftige Produktionsstätten die nötige digitale Infrastruktur, um schneller, individueller und kostengünstig zu fertigen.

Woran liegt es dann, dass die Industrie mit der Umsetzung IoT so zögerlich umgeht?

In Umfragen erklärten die Hälfte befragter Maschinenbauer, dass sie keine klare Strategie zur Thematik Industrie 4.0 haben, weil Ihnen Rahmenbedingungen fehlen. Zur Realisierung von IoT fehle es an Standards oder einfachen und sicheren Lösungen für eine hybride-Kommunikation. Gäbe es diese Standards, wäre der Weg für eine effiziente Kommunikation zwischen Maschinen untereinander, Maschinen im zentralen Produktionsmanagement und Standort übergreifend via hybrid-cloud-services geebnet.

Fazit:

Vielerorts unternimmt man kleiner Schritte in Richtung IoT, indem man z. B. Servicekonzepte im Maschinenbau lokal umsetzt – Stichwort: AR. Hier sammelt man erste Erfahrungen, entwickelt Konzepte, Technologien und Analysemethoden während man auf Standards für Schnittstellen und Sicherheit wartet.